1822direkt hebt Tagesgeldzinsen ebenfalls an
16.07.2008
Nachdem die Comdirect Bank erst gestern an die Spitze in unserem Tagesgeldvergleich klettern konnte, muss sie diesen Platz schon heute wieder abgeben. Die 1822direkt kündigte heute eine Zinsanhebung von 4,80 auf nun 5,05 Prozent an, der Vorsprung fällt also nicht sehr hoch aus, aber es genügt für den Spitzenplatz.
Die Tagesgeldkonten der Comdirect und der 1822direkt ähneln sich in vielen Punkten, so gelten beide Angebote nur für Neukunden, der beworbene Zinssatz gilt nur für sechs Monate und wird danach automatisch auf jeweils 4,00 Prozent abgesenkt und auch die Höhe der anzulegenden Summe, die dann auch in den Genuss der höchsten Zinsen kommt, ist in beiden Fällen begrenzt.
Die Unterschiede liegen jedoch in der Höhe der Begrenzungen. Während Anleger bei der Comdirect Bank den höchsten Zinssatz nur bis zu einer Anlage von 30.000 Euro erhalten, gewährt die 1822direkt ihre 5,05 Prozent bis zu einer Anlagenhöhe von 50.000 Euro. Bei der Comdirect werden Gelder zwischen 30.000 Euro und 100.000 Euro während der ersten sechs Monate mit 4,00 Prozent verzinst, bei der 1822direkt Bank dagegen werden Gelder zwischen 50.000 Euro und 500.000 Euro mit satten 4,80 Prozent vergütet – ein gewaltiger Unterschied. Ab dem siebten Monat bieten dann beide Bankhäuser 4,00 Prozent, bei der Comdirect Bank jedoch nur bis zu einer Anlagenhöhe von 100.000 Euro, die 1822direkt Bank dagegen bietet ihre 4,00 Prozent bis zu einer Summe von 500.000 Euro.
Obwohl der Unterschied dieser beiden Tagesgeldkonten lediglich 0,05 Prozent beträgt, ergibt sich vor allem bei höheren anzulegenden Beträgen erhebliche Unterschiede, weshalb unsere Tagesgeld Empfehlung auch an die 1822direkt Bank geht.
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